Honduras

Copán, der Glanz der Mayazivilisation. Die künstlerische Eleganz der Grenze Mesoamerikas

Herunterladen Herunterladen Herunterladen

ScreenshotScreenshot

Schließen

Teilen

In Honduras kamen und gingen über Jahrtausende hinweg diverse Völker und Kulturen. Als Ort, an dem die mesoamerikanischen Zivilisationen und Ethnien aus dem Süden aufeinanderstießen, erhebt sich die mystische Stadt Copán in dieser tiefgelegenen Maya-Region.

In diesen außergewöhnlichen Ruinen stellen die Mayas ihre künstlerischen Fähigkeiten, ihre beeindruckenden wissenschaftlichen Kenntnisse und ihre ausgereifte soziale und politische Organisation zur Schau. Hieroglyphen wurden kleinlichst genau in Stelen aus Stein gemeißelt. Sie stellen Szenen dar und erzählen Geschichten, die die Zeit aus dem Gedächtnis der Völker verbleicht hat lassen. Besucher befinden sich hier vor einer künstlerischen Vielfalt, wie kaum an einem anderen Ort.

Honduras

Lernen Sie die wichtigsten archäologischen Fundstätte kennen
indem Sie auf die Karte clicken

Copán

Copán

Copán ist eine archäologische Stätte der Maya, die sich im Bereich von Copán westlich von Honduras befindet, nicht weit von der Grenze zu Guatemala. Sie war das Zentrum der wichtigsten Herrscher, zwischen dem 5. und dem 9. Jahrhundert v.Chr.

Die Ruinen befinden sich im Herzen des Tals von Copán, und wurden im Zuge der Erforschung der alten Maya-Kulturen, die es in diesen letzten Zeiten gab, am meisten untersucht.

Die Stätte von Copán ist bekannt für ihre beeindruckenden Steinskulpturen und speziell für ihre Portraits der Herrscher, die in einer Stelen-Serie eingemeißelt wurden. Die Mehrheit von ihnen wurden entlang der Prozessionswege auf dem Hauptplatz der Stadt und der benachbarten Akropolis platziert, ein großer Komplex überlagerter Stufenpyramiden, Plätzen und Palästen.

Die Stätte besitzt einen großen Innenhof, der dem mittelamerikanischen Ballspiel diente. Die hieroglyphische Treppe befindet sich im westlichen Teil der der Struktur Estructura 10L-26 am Hauptplatz, welcher ungefähr 2 200 eingravierte Schriftzeichen enthält, die den längsten bekannten hieroglyphischen Text der Maya zeigt. Die ersten Aufzeichnungen der archäologischen Ruinen von Copán, die in die westliche Welt kamen, stammen von einem Brief von Diego García de Palacios an den König Felipe II im Jahre 1576: „Auf dem Weg (von Guatemala) in die Stadt von San Pedro, im ersten Dorf innerhalb der Provinz von Honduras, Copán genannt, gibt es bestimmte Ruinen und Relikte einer großen Ortschaft, und von stolzen Gebäuden, von solcher Kunstfertigkeit und Stattlichkeit, sodass es scheint, dass es niemals von Einheimischen gebaut werden hätte können…“. Die Ruinen von Copán bieten auch Zugang zu Orten wie den Vogelpark, Kaffeefarmen, Wellness- und Thermalbäder, und auch traditionellen Festen, vor allem auch Zugang zu seiner Kultur und Tradition.

Rastrojón

Rastrojón

Rastrojón ist eine archäologische Stätte, die sich neben dem Clarion Hotel Posada Real befindet.

In ihrer Glanzzeit war sie ein Bereich ausschließlich für Maya-Krieger.

Zurzeit kann sie nicht besichtigt werden, was sich aber in Kürze ändern wird.

Río Amarillo

Río Amarillo

Die archäologische Stätte Río Amarillo war eine wichtige Maya-Stadt in der umliegenden Region der Stadt Copán. Die Geschichte der Siedlung reicht von der Frühklassik bis in die Spätklassik (von 250 bis 850 n. Chr.).

Ihre Bedeutung ist offen ersichtlich in der Monumentalität ihrer Gebäude, der Schönheit der bildhauerischen Arbeiten in den Monumenten, sowie den Fassaden der wichtigsten Gebäude. Des Weiteren ist sie eine der größten Stätten im westlichen Teil von Honduras, und die am besten erhalten ist.

Das geschützte Gebiet des Parque Archeológico Río Amarillo umfasst das archäologische Gebiet (fünf Blocks) und ein geschütztes Waldgebiet (45 Blocks). Es ist Heimat einer großen Vielfalt von natürlichen Tier- und Pflanzenarten der Region und damit auch ein geschütztes Gebiet von wichtigen natürlichen und kulturellen Ressourcen für den lokalen und internationalen Tourismus.

El Puente

El Puente

Der archäologische Park El Puente befindet sich im Norden des Tals Florida (Valle de Florida) in der Gemeinde La Jigua, Copán, zwei Kilometer nördlich von der Stelle wo die Flüsse Chamelecón und Chinamito zusammenfließen, oder fünf Kilometer von der Abfahrt nach La Laguna auf der Landstraße die La Entrada mit Copán Ruinas verbindet. Obwohl sich der Park auf einer Fläche befindet, die in etwa der Größe von acht Häuserblocks entspricht, ist die archäologische Stätte etwa zwei Quadratkilometer groß.

El Puente wurde gegen 570 n.Chr. von einer Gruppe von Einwanderern erbaut, die der Elite aus Copán angehörten. Sie verfolgten vermutlich unter anderem das Ziel, die Handelsrute zwischen dem Tal von Copán und dem Zentrum von Honduras zu kontrollieren und somit die eigene Versorgung mit wichtigen Gütern sicherzustellen.

Die archäologische Stätte umfasst 210 Strukturen, von denen derzeitig 14 erforscht und restauriert wurden. Die Hauptgruppe, die nach Ost-West ausgerichtet ist, hat eine längliche Form mit langgezogenen Strukturen, die zwischen sich verbunden sind. Ihr gehören fünf gut abgegrenzte Plätze an. Das westliche Ende der Hauptgruppe befindet sich sehr nah am Chinamito Fluss, der eben an dieser Stelle ausufert und so den Besuchern einen Bereich zum ausruhen und abspannen bietet.

Länder der Welt der Maya

Gelangen Sie mit einem Klick zu allen relevanten Informationen

Belize Belize

An den Ufern von Flüssen und Seen ließen sich die Maya nieder. Der Handel blühte auf und wichtige Kultstätten wurden geschaffen

El Salvador El Salvador

Eine abenteuerliche Reise in die Zeit der antiken Mayas, die unter Vulkanasche begraben wurden

Guatemala Guatemala

Das Herz der Welt der Maya. Imponierende Metropole in der Hochebene und in Petén. Hier kommen der kulturelle Reichtum und das lebendige Erbe der Mayas zum Ausdruck

Honduras Honduras

Copán, der Glanz der Mayazivilisation. Die künstlerische Eleganz der Grenze Mesoamerikas

Mexiko Mexiko

Die Pracht der Mayazivilisation: Von Ozean zu Ozean. Metropole im Regenwald, majestätische Kultstätten und das lebende Erbe der Maya